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DIE PREISTRÄGER*INNEN DES ERNA-SCHLÜTER-PREISES

Preisträgerin 2018

Sooyeon Lee

Die in Südkorea geborene Sopranistin Sooyeon Lee studierte Gesang am College of Music der Seoul National University und schloss ihre künstlerische Ausbildung bei Kammersängerin Edith Lienbacher in Wien ab. Beim renommierten ARD Musikwettbewerb errang sie 2015 den 2. Preis und erhielt außerdem den Publikumspreis. Anschließend ging sie mit dem Asian Youth Orchestra auf Asien-Tournee, bevor Liederabende mit dem Pianisten Helmut Deutsch sie 2016 nach Indien führten. Seit der Spielzeit 2016/17 gehört Sooyeon Lee zum Opernensemble des Oldenburgischen Staatstheaters und begeisterte hier sowohl in der Koloraturpartie der Marie in Gaëtano Donizettis Oper „La fille du régiment“ als auch in der Partie der Gilda in Giuseppe Verdis Meisterwerk „Rigoletto“.

Im Mai 2018 war Sooyeon Lee eine der 12 Finalisten*innen des renommierten Concours Reine Elisabeth in Brüssel. Der Wettbewerb ist einer der weltweit bedeutendsten Musikwettbewerbe und wird in den Fächern Violine, Klavier, Gesang und Violoncello ausgetragen.

Preisträgerin 2015

Hagar Sharvit

Die israelische Mezzosopranistin schloss 2010 ihr Gesangsstudium in Tel Aviv ab und verfeinerte ihre Ausbildung durch den Besuch von Meisterkursen bei Christa Ludwig und Thomas Hampson. 2015 gewann sie den 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb „Das Lied“ in Berlin. Ihre Opernkarriere begann sie 2011 beim Centre de Perfeccionamient Plácido Domingo in Valencia mit einer Partie von Wolfgang Amadeus Mozart – es war der Cherubino in „Die Hochzeit des Figaro“. Nach einem Engagement im Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf wechselte sie zur Spielzeit 2014/15 in das Ensemble des Oldenburgischen Staatstheaters. Hier brillierte sie in den Opern des Barock, stand aber auch als Hermia in Benjamin Brittens Oper „Ein Sommernachtstraum“ auf der Bühne. 2018 gastierte sie bei der Nederlandse Reisopera in der Partie der Emira in Johann Adolph Hasses Bühnenwerk „Siroe“.

 

Preisträgerin 2013

Geneviève King
Die französische Mezzosopranistin begann ihr Studium mit 16 Jahren an der Guildhall School of Music and Drama in London. Ihr Operndebüt gab sie 2007 am Opernhaus Leipzig in „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart. 2009 wurde sie Mitglied der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf. Hier betrat sie unter anderem in „Die Italienerin in Algier“, „Eugen Onegin“ und „Carmen“ die Bühne. 2013 folgte ein Engagement am Oldenburgischen Staatstheater, wo sie ihr Repertoire unter anderem mit der Rosina in Gioachino Rossinis heiterer Oper „Der Barbier von Sevilla“ erweiterte. 2013 debütierte die Sängerin bei den Bayreuther Festspielen als Grimgerde in „Die Walküre“. Seit der Spielzeit 2013/14 ist sie Mitglied am Staatstheater Mainz und trat dort in Opern von Charles Gounod und Giacomo Puccini hervor.

Preisträger 2010

Derrick Ballard
Der Bassbariton Derrick Ballard begann seine künstlerische Tätigkeit an amerikanischen Opernhäusern. Von 2005 bis 2009 war er am Staatstheater Kassel engagiert, wo er unter anderem den Figaro in Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Die Hochzeit des Figaro“ und den Raimondo in Gaëtano Donizettis Belcanto-Oper „Lucia di Lammermoor“ übernahm. Ab der Spielzeit 2009/2010 konnte ihn das Oldenburger Publikum als Leporello in „Don Giovanni“ und als Mephistopheles in der französischen Oper „Faust“ von Charles Gounod erleben. In Oldenburg sang er erstmals in der Spielzeit 2010/11 auch den Wotan in Richard Wagners Musikdrama „Die Walküre“. Es folgten Gastspiele in Essen, Bremen und Hannover. Seit der Spielzeit 2014/15 ist er Ensemblemitglied am Staatstheater Mainz, an dem er unter anderem die Partie von Philipp II. in Giuseppe Verdis Oper „Don Carlos“ gestaltete.
 
Mareke Freudenberg
Die Sopranistin begann ihre Karriere mit Gastverträgen an der Staatsoper Hannover und am Stadttheater Bremerhaven. Von 2006 bis 2013 war sie Ensemblemitglied des Oldenburgischen Staatstheaters und studierte dort zahlreiche Partien ein, unter anderem die Marzelline in „Fidelio“, Zerlina in „Don Giovanni“ und die Margarete in „Faust“. Ihre Mitwirkung in Liederabenden und Konzerten mit Sakralmusik von der Renaissance bis zur Moderne belegt ihre künstlerische Vielseitigkeit.

Preisträgerin 2007

Katerina Hebelkova
Die Mezzosopranistin Katerina Hebelkova gastierte nach ihrem Studium im Prinzregententheater München als Cherubino in „Die Hochzeit des Figaro“, in Prag wurde sie in der Titelpartie von George Bizets Oper „Carmen“ gefeiert. Als Mitglied des Oldenburgischen Staatstheaters war sie ab 2005 als Orpheus in „Orpheus und Eurydike“ von Christoph Willibald Gluck, als Komponist in „Ariadne auf Naxos“ von Richard Strauss und als Charlotte in „Werther“ von Jules Massenet zu hören. Ihre weiteren Stationen waren die Theater in Linz und Freiburg, wo sie die Hauptpartie in Karl Goldmarks wenig bekannter Oper „Die Königin von Saba“ übernahm. Ein Mitschnitt mit ihr wurde auf CD veröffentlicht. Im Frühjahr 2018 interpretierte sie am Theater Chemnitz die Kundry in Richard Wagners Musikdrama „Parsifal“.

Preisträger 2005

Anja Petersen (geb. Metzger)
Die Sopranistin gehörte von 2002 bis 2007 dem Oldenburger Opernensemble an und sang hier unter anderem die Zerbinetta in „Ariadne auf Naxos“ und die Adina in „Der Liebestrank“. Als Blondchen in „Die Entführung aus dem Serail“ gastierte sie an den Staatsopern von Wiesbaden und Dresden und war nach 2007 am Theater Augsburg engagiert, wo sie als Despina in „Cosí fan tutte“ und als Oscar in „Ein Maskenball“ zu hören war. Mehrfach lud der WDR sie zu Konzerten nach Köln ein. 2017 wirkte sie an der Frankfurter Oper in der Uraufführung der zeitgenössischen Oper „Der Mieter“ von Arnulf Hermann

Daniel Behle
Daniele Behle wechselte nach seinem Engagement als lyrischer Tenor in Oldenburg zunächst an die Wiener Volksoper, anschließend an das Opernhaus in Frankfurt am Main. In Oldenburg war er unter anderem in der Partie des Nemorino in „Der Liebestrank“ zu hören, mit der er auch an der Wiener Staatsoper gastierte. An der Mailänder Scala stellte er sich als Rosillon in Franz Lehárs Operette „Die lustige Witwe“ vor und wurde für die Festspiele von Aix-en-Provence als Tamino in „Die Zauberflöte“ verpflichtet. 2017 debütierte er bei den Bayreuther Festspielen als David in „Die Meistersinger von Nürnberg“. Weitere Stationen seiner Karriere waren die Bayerische Staatsoper sowie das Royal Opera House Covent Garden.